Beachhandball

Die Sportart Beachhandball leitet sich vom Hallenhandball ab und wird barfuß auf einer Sandfläche oder am Strand gespielt. Zwei Mannschaften mit jeweils vier Spielern (inkl. Torhüter) bestreiten ein Spiel, das über zwei zehnminütige Halbzeiten – die unabhängig voneinander gewertet werden – geht.

National werden in den meisten Ländern Beach-Masters durchgeführt. Die German-Masters-Serie fand erstmals 1995 statt. Von 1999 bis 2011 wurde ein offizieller Deutscher Meister im Beachhandball ausgespielt. Die nach aktuellem Stand letzten offiziellen Deutschen Meister (2011) sind das Team Bumblebee Wildeshausen (Damen) und die Varel Dynamites (Herren).In der Zwischenzeit hatten sich die Süddeutschen Mannschaften abgegrenzt und spielten bei den BW-Beach_Open um die Süddeutsche Meisterschaft. Als Gegenstück wurde im Norden Deutschlands seit 2012 die German Open-Serie veranstaltet.

In der Saison 2014 bekannte sich der Deutsche Handballbund wieder zum Beachhandball: Im Rahmen des German-Open-Finalturnieres in Wildeshausen wurde erstmals seit 2011 wieder eine Meisterschaft unter offizieller DHB-Aufsicht ausgespielt. Hier gingen bei den Herren "Die Nordlichter" aus Oldenburg und bei den Damen "Die Brüder" aus Ismaning als Sieger hervor.[5] Die Teams erhielten damit vom DHB die Startberechtigung für den europäischen Champions Cup und gelten somit de facto als Deutsche Meister. Im Rahmen der Veranstaltung wurde ebenso die neuerliche Installation einer Deutschen Beachhandball-Nationalmannschaft angekündigt.[6]

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