Sporttauchen

Sporttauchen beinhaltet das Tauchen als Freizeitsport im Gegensatz zum Berufstauchen.

Sporttauchen ist eine Freizeitbeschäftigung, bei der die körperliche Betätigung, Spaß und das Erleben der Unterwasserwelt im Vordergrund stehen. Grundsätzlich wird zwischen Gerätetauchen und Apnoetauchen(vor dem Abtauchen wird nur ein Atemzug benutzt) ohne technische Hilfsmittel unterschieden, wobei Letzteres auch als Leistungssport betrieben wird. Sporttauchen unterliegt in einigen Ländern besonderen gesetzlichen Regelungen und bedarf einer besonderen Ausbildung sowie einer Genehmigung für den jeweiligen Tauchplatz.

Die ursprünglichste Form des Tauchens ist das Apnoetauchen, bei dem ohne künstliche Atemgasversorgung getaucht wird. Die Geschichte des Tauchens beginnt ca. 4500 v. Chr mit der Ernte von Schwämmen, Perlen und Korallen. In der Antike sollen auch Taucher bei Kampfeinsätzen gegen feindliche Schiffe eingesetzt worden sein. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts beginnt die Verwendung von Helmtauchgeräten am Grund von Gewässern.

Anfangs des 20. Jahrhunderts wurden durch neue Materialien Schwimmflossen, Tauchmasken und andere für das moderne Sporttauchen wichtige Ausrüstungsgegenstände erfunden.

 

Um mit dem Tauchgerät und den potenziellen Gefahren beim Tauchen umgehen zu können, ist eine Tauchausbildung notwendig. Vor einer Ausbildung zum Taucher und danach in regelmäßigen Abständen, sollte sich ein Taucher einer Tauchtauglichkeitsuntersuchrung  bei einem Tauchmediziner unterziehen. Eine erfolgreiche Ausbildung schließt mit dem Erwerb eines Tauchscheins(Brevet) ab.


Apnoetauchen/ Schnorcheln

Beim Apnoetauchen verzichtet der Taucher auf eine Atemluftversorgung und, bis auf Maske, Flossen und Anzug in der Regel auch auf Ausrüstung. Im sportlichen Wettkampf werden die Disziplinen entsprechend dem zu erreichenden Ziel unterschieden: Zeittauchen, Streckentauchen und Tieftauchen. Neben diesen Wettkämpfen sind auch andere Apnoe-Sportarten bekannt. So wird beispielsweise die Ballsportart Unterwasserrugby ebenfalls apnoe gespielt.

Eine Sonderform des Apnoetauchens ist das Schnorcheln. Der Taucher oder Schnorchler schwimmt, unter Verwendung eines Schnorchels, an die Wasseroberfläche und taucht kurzzeitig ohne Atemgerät in geringe Tiefen. Häufig wird zur Beobachtung der Unterwasserwelt oder bei der Wasserrettung geschnorchelt.

Ursprünglich zur abwechslungsreicheren Gestaltung des Tauchtrainings in der Halle entwickelt, hat sich Unterwasserrugby inzwischen zu einer eigenständigen Sparte des Tauchsports entwickelt. Unterwasserrugby ist eine Ballsportart unter Wasser.

Gerätetauchen

Gerätetauchen bezeichnet das Tauchen mit künstlicher und autonomer Atemgasversorgung, im Gegensatz zum Apnoetauchen. Üblicherweise führt der Taucher ein Drucklufttauchgerät (Scuba), Kreislauftauchgerät (Rebreather) oder seltener ein Helmtauchgerät zur Atemgasversorgung mit sich.

Zum Gerätetauchen gehören noch das:

 

  • Technisches Tauchen
  • Eistauchen
  • Strömungstauchen
  • Berseetauchen
  • Nitrox
  • Trimix
  • Höhlentauchen
  • Orientierungstauchen
  • Tieftauchen
  • Wracktauchen
  • Nachttauchen
  • Unterwasserfotografie
  • Tauchen mit Behinderung
  • Kindertauchen
  • Pädagogisches Tauchen 

 


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